Abgeordnetenentschädigung kürzen, die Menschen entlasten!

Seit 2011 ist der Landtag von Baden-Württemberg ein Vollzeitparlament. Abgeordnete erhalten eine Entschädigung in Höhe von 8.210,- € pro Monat, wobei es sich hierbei in den letzten 10 Jahren um mehr als eine Verdoppelung der Bezüge handelt, ohne das eine signifikante Steigerung der Kompetenzen und Handlungsfelder im Landtag vorliegt.

Ich persönlich glaube, dass die Rückkehr zu einem Teilzeitparlament ein wichtiges Signal an die Menschen im Land wäre, welche gebeutelt durch die Corona-Pandemie, oft nicht wissen, ob und wie sie ihre Lebenshaltungskosten stemmen können. Die Pandemie ist nun ein Wendepunkt, durch welchen wir auch anfangen müssen im System selbst zu sparen. Neben einer digitalen Verwaltung, welche langfristig die teure Überbürokratisierung stoppen kann und Stellen einsparen wird, sollten Abgeordnete auch anfangen an sich selbst zu sparen.

Ein Teilzeitparlament bringt zudem den Vorteil mit, dass man als Abgeordneter weiterhin einen Beruf ausüben kann und somit den Bezug zu den Menschen vor Ort nicht verliert, jedoch auch die Abhängigkeit von dem Mandat marginalisiert wird.