Rettet unseren Motor! Warum wir das Verbrenner-Verbot kippen müssen.

Baden-Württemberg ist Autoland. Oder war es das mal? Jeden Tag erreichen uns neue Hiobsbotschaften von Bosch, ZF und Co. Es geht nicht mehr nur um Rendite, es geht um die Existenz unseres Wohlstands. Wir brauchen jetzt eine radikale Kurskorrektur: Technologieoffenheit statt Verbotsideologie.

C: jarmoluk

Wenn in Stuttgart, Friedrichshafen oder Neckarsulm der „Motor“ stottert, bekommt ganz Deutschland eine Lungenentzündung. Doch was wir aktuell erleben, ist kein einfaches Stottern mehr – es ist ein Notlaufprogramm.

Die Zahlen für 2024 und 2025 sind alarmierend: Allein zwischen Juni 2024 und Juni 2025 sind in der deutschen Automobilindustrie 50.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Experten warnen, dass im Südwesten aktuell 40.000 weitere Jobs akut gefährdet sind. Wenn Traditionsunternehmen wie Bosch oder ZF Tausende Stellen streichen müssen, dann brennt die Hütte.

Die Politik der Ampel und der EU hat diese Krise mit verursacht. Wir müssen gegensteuern, bevor das „Made in Baden-Württemberg“ Geschichte ist. Hier ist mein 3-Punkte-Plan für die Zukunft unserer Schlüsselindustrie:

1. Weg mit dem Verbrenner-Verbot: Technologieoffenheit statt Planwirtschaft

Das beschlossene „Verbrenner-Aus“ ab 2035 ist der größte wirtschaftspolitische Fehler dieses Jahrzehnts. Es zwingt unsere Ingenieure in ein Korsett und verschenkt unseren technologischen Vorsprung an China.

Die Fakten: Weltweit werden auch nach 2035 noch Millionen von Verbrennern fahren. Wenn wir sie nicht bauen, tun es andere – und zwar schmutziger. Unsere Forderung: Wir müssen das Verbrenner-Verbot sofort und komplett kippen. Wir brauchen echte Technologieoffenheit. Der moderne Verbrennungsmotor ist mit E-Fuels (synthetischen Kraftstoffen) klimaneutral zu betreiben. Lassen Sie unsere Ingenieure tüfteln, statt sie durch Brüsseler Bürokraten zu bevormunden! Nur so retten wir die hochqualifizierten Arbeitsplätze bei den Zulieferern, die am Verbrenner hängen.

2. Energiekosten: Industriestrom muss wettbewerbsfähig sein

Warum bauen Zulieferer ihre neuen Werke in Osteuropa oder den USA? Weil Energie dort ein Bruchteil dessen kostet, was wir in Baden-Württemberg verlangen. Ein Industriestrompreis, der durch Steuern und Netzentgelte künstlich aufgebläht wird, ist ein Standort-Killer.

Wer produziert, darf nicht bestraft werden. Wir müssen die Stromsteuer auf das europäische Minimum senken und die Netzentgelte stabilisieren. Wenn die Energiekosten nicht sinken, wandert die energieintensive Produktion (Gießereien, Presswerke) ab – und kommt nie wieder.

3. Bürokratie-Burnout beenden

Fragen Sie mal einen mittelständischen Zulieferer auf der Alb, was ihn am meisten quält. Es ist oft nicht der fehlende Chip, sondern der Papierkrieg. Das Lieferkettengesetz ist gut gemeint, aber in der Praxis ein bürokratisches Monster, das unsere Unternehmen zwingt, Heere von Kontrolleuren einzustellen, statt in Innovation zu investieren.

Mein Ansatz: Wir brauchen ein sofortiges Belastungsmoratorium. Keine neuen Dokumentationspflichten aus Berlin oder Brüssel für die nächsten fünf Jahre. Geben wir den Unternehmen die Luft zum Atmen zurück, damit sie sich auf das konzentrieren können, was sie am besten können: Die besten Autos der Welt zu bauen.

Mein Fazit

Wir stehen an einem Scheideweg. Wollen wir zusehen, wie unser Wohlstand abgewickelt wird, oder kämpfen wir um unsere Industrie? Ich stehe für eine Politik, die dem Auto nicht den Kampf ansagt, sondern ihm eine Zukunft gibt – elektrisch, mit Wasserstoff und mit E-Fuels.

Lassen Sie uns den Motor Baden-Württembergs wieder ans Laufen bringen.